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Die Opferrolle und warum wir sie loslassen wollen

Wir alle sind mit Leid konfrontiert: Trauer, Verlust, Angst, Versagen, Einsamkeit. Aber wir haben es selbst in der Hand, ob wir angesichts von Trauma und Problemen den Mut verlieren oder versuchen, jeden Moment als ein Geschenk des Lebens zu sehen.“ Edith Eger, „Das Geschenk“

Edith Eger ist eine renommierte Psychologin, weltweit bekannte Rednerin und Autorin. Allem voran ist sie jedoch ein faszinierendes Beispiel dafür, wie man trotz furchtbarster traumatischer Erlebnisse sein Leben selbstbestimmt positiv gestalten kann. Ihre Geschichte ist die eines 16-jährigen Mädchens das für einen der grausamsten Nazis in Auschwitz tanzen musste, ihre Mutter in die Gaskammer gehen sah und am Ende des Krieges halb tot von den Alliierten aus einem Leichenberg gerettet wurde. Heute hilft sie Menschen rund um den Erdball dabei ihre Traumata zu verarbeiten.

„Leiden ist universell. Die Opferrolle ist optional.“

Eger geht in ihren Ansätzen davon aus, dass jeder ein Opfer werden kann. Man kann nicht beeinflussen was einem geschieht, in ihrem Fall die Deportation nach Auschwitz, im Falle ihrer PatientInnen, der Verlust von PartnerInnen, Gewaltverbrechen, Vernachlässigungen, Krankheit, Kriege oder andere individuell traumatische Erlebnisse. Sie ist aber gleichwohl davon überzeugt, dass jeder sich entscheiden kann, wie er mit seinen Erfahrungen umgeht.

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