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Frau sein und bleiben

Mach Dich schön! Fühl Dich schön! Denn das bist Du und noch viel mehr!

Unsere Schönheit liegt im Auge des Betrachters oder liegt sie nicht doch vielmehr darin, wie wir uns selbst betrachten? Möglicherweise ist es eine Mischung aus beidem und daraus was schon Coco Chanel zu sagen pflegte:

„Schönheit beginnt in dem Moment, in dem Du Dich dazu entschließt, Du selbst zu sein.

Zusammengefasst geht es um Selbstsicht, Selbstakzeptanz, Selbstfürsorge, Selbstliebe, und vor allem um unsere Identität, um Vertrauen zu uns selbst und um unseren Selbstwert und was wir ausstrahlen, wie wir gesehen werden. Es geht darum was wir preisgeben.

Es gibt schon im „normalen Leben“ grundsätzlich wenige, die dieses Selbstbild verwirklichen, ohne sich von irrelevanten Unsicherheiten in die Irre führen zu lassen.

Erkrankt man an Krebs, gerät dieses Gesamtkonzept meist ganz schön aus den Fugen, ist man erst mal mit Themen wie akutem Haarverlust, starker Gewichtsreduktion bis hin zur beispielweise Abnahme der Brust konfrontiert, wird es schwierig sich in seiner Haut wohlzufühlen. Dazu gibt es Tricks und Tipps, die wir Dir verraten.

Wie schafft man es Frau zu bleiben und zu sein? Welche Rolle spielt das und warum ist es so wichtig?

In erster Linie ist es eine Identitätsfrage. Sobald man eine Krebsdiagnose erhält, wird vielen mit einem Schlag eine neue Identität auferlegt: „Patientin“, „Krebspatientin“, das lässt wenig Spielraum für all das was man in Wirklichkeit ist. Genau dann sollte man seine eigentliche Identität genau unter die Lupe nehmen.

Fülle die folgenden Fragen für Dich aus, sie unterstützen Dich dabei Dir selbst ein Bild von Dir in Deiner aktuellen Situation zu machen und davon, wohin Du möchtest.

Wie immer schreib das nieder, was Dir als Erstes in den Sinn kommt. Suche nicht nach Ausreden und Kompromissen, nur weil es besser klingt.

Was ist es wirklich, das mich immer schön gemacht hat?

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Wann war ich für mich selbst am schönsten?

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Erinnere ich mich an dieses Gefühl? Was hilft mir dabei es wiederzuerlangen?

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Wer bin ich jetzt?

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Wer möchte ich sein?

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Bin ich auf meinem Weg? Wenn nicht, warum und wann bin ich davon abgekommen?

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Was sind meine Wünsche, Ziele und Träume? Verfolge ich sie?

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Bin ich mir selbst treu geblieben oder habe ich unter Umstände meine Identität, das was mich ausmacht, unterwegs im Alltag vielleicht vernachlässigt, gar verloren?

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Was ist mir wichtig? Bin ich ehrlich zu mir selbst oder gehe ich zu viele Kompromisse ein?

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Warum gehe ich Kompromisse ein? Welcher belastet mich?

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Wie kann ich das ändern? Wie erreiche ich meine Wünsche und Ziele? Was würde mir dabei am meisten helfen?

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Mach Dich schön! Fühl Dich schön! Denn das bist Du und noch viel mehr!

Unsere Schönheit liegt im Auge des Betrachters oder liegt sie nicht doch vielmehr darin, wie wir uns selbst betrachten? Möglicherweise ist es eine Mischung aus beidem und daraus was schon Coco Chanel zu sagen pflegte:

„Schönheit beginnt in dem Moment, in dem Du Dich dazu entschließt, Du selbst zu sein.

Zusammengefasst geht es um Selbstsicht, Selbstakzeptanz, Selbstfürsorge, Selbstliebe, und vor allem um unsere Identität, um Vertrauen zu uns selbst und um unseren Selbstwert und was wir ausstrahlen, wie wir gesehen werden. Es geht darum was wir preisgeben.

Es gibt schon im „normalen Leben“ grundsätzlich wenige, die dieses Selbstbild verwirklichen, ohne sich von irrelevanten Unsicherheiten in die Irre führen zu lassen.

Erkrankt man an Krebs, gerät dieses Gesamtkonzept meist ganz schön aus den Fugen, ist man erst mal mit Themen wie akutem Haarverlust, starker Gewichtsreduktion bis hin zur beispielweise Abnahme der Brust konfrontiert, wird es schwierig sich in seiner Haut wohlzufühlen. Dazu gibt es Tricks und Tipps, die wir Dir verraten.

Wie schafft man es Frau zu bleiben und zu sein? Welche Rolle spielt das und warum ist es so wichtig?

In erster Linie ist es eine Identitätsfrage. Sobald man eine Krebsdiagnose erhält, wird vielen mit einem Schlag eine neue Identität auferlegt: „Patientin“, „Krebspatientin“, das lässt wenig Spielraum für all das was man in Wirklichkeit ist. Genau dann sollte man seine eigentliche Identität genau unter die Lupe nehmen.

Fülle die folgenden Fragen für Dich aus, sie unterstützen Dich dabei Dir selbst ein Bild von Dir in Deiner aktuellen Situation zu machen und davon, wohin Du möchtest.

Wie immer schreib das nieder, was Dir als Erstes in den Sinn kommt. Suche nicht nach Ausreden und Kompromissen, nur weil es besser klingt.

Was ist es wirklich, das mich immer schön gemacht hat?

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Wann war ich für mich selbst am schönsten?

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Erinnere ich mich an dieses Gefühl? Was hilft mir dabei es wiederzuerlangen?

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Wer bin ich jetzt?

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Wer möchte ich sein?

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Bin ich auf meinem Weg? Wenn nicht, warum und wann bin ich davon abgekommen?

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Was sind meine Wünsche, Ziele und Träume? Verfolge ich sie?

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Bin ich mir selbst treu geblieben oder habe ich unter Umstände meine Identität, das was mich ausmacht, unterwegs im Alltag vielleicht vernachlässigt, gar verloren?

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Was ist mir wichtig? Bin ich ehrlich zu mir selbst oder gehe ich zu viele Kompromisse ein?

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Warum gehe ich Kompromisse ein? Welcher belastet mich?

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Wie kann ich das ändern? Wie erreiche ich meine Wünsche und Ziele? Was würde mir dabei am meisten helfen?

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Tu Dir Gutes – aber wie?

Denke Dir ein tägliches Ritual aus, das du aufschreibst und Dir versprichst, es für Dich jeden Tag, egal wie schwer es ist, zu erfüllen.

Was das sein kann?

  • sich jeden Tag schön machen, für sich.
  • es interessant zu finden plötzlich ein anderer Typ zu sein, daraus resultierenden unterschiedlichen Reaktionen offen entgegenzutreten.
  • Neue Dinge ausprobieren, die man sich immer schon mal vorgenommen hat. Das kann eine Gesichtsbehandlung in einem speziellen Spa sein, oder banale Dinge wie große Ohrringe zu tragen, zu lernen wie man sich „neu“ schminkt, oder vielleicht Gesichtsyoga mit einer anschließenden Meditation zur Tiefenentspannung. Lächle so oft wie möglich und versuche das auch von innen heraus zu tun, dieses Gefühl zu erreichen.
  • Sich morgens als erstes selbst in den Spiegel zu schauen und sich aus tiefstem Herzen anzulächeln. Sich selbst davon zu überzeugen, wie schön man ist. Die Schönheit in den entstandenen „Makeln“ zu erkennen und diese zu einer Stärke zu machen. Denn vergiss eines nie: Du bist stärker als das was auch Dich zukommt!
  • Fake it till you make it. Das ist eine Übung, die Dir hilft, widerstandskräftig zu sein. Lächle und sei Dein bestes Du, auch wenn Dir nicht danach zumute ist. Mit der Zeit wird es zu einer echten Gewohnheit und Du musst Dich nicht mehr anstrengen, sondern es wird zu Deinem Gefühlszustand. Natürlich hat man schlechte Tage, an denen man seinen Ärger freien Lauf lässt und das ist vollkommen berechtigt, doch leichter machst Du es Dir, wenn du das Pferd von der anderen Seite aufsattelst.

Selfcare

Was passt zu mir? Was kann ich beitragen? Welche Entscheidungen treffe ich?

Füge jedem Satz, der Dir zusagt, eine Aktion bei, die Du Dir vornimmst für Dich zu erfüllen. Wenn Du es schaffst, belohne Dich. Wenn nicht, sei nicht streng mit Dir, das kommt vor, bleib einfach dran, weil es genau darum geht und dass Du Dir selbst wichtig bist. Wenn Dir etwas nicht gelingt, dann nur deshalb, weil Du es versucht hast und das ist gut und soll dich stolz machen

  1. Ich stehe jeden Tag auf.
  2. Ich mache mich jeden Tag schön.
  3. Ich treffe die Entscheidungen für mich.
  4. Ich habe die Verantwortung für mich, meine Gesundheit und mein Leben.
  5. Ich liebe mein Leben – ich liebe mich.
  6. Ich tue mir Gutes.
  7. Ich behandle mich selbst achtsam und sabotiere mich nicht selbst.
  8. Ich lächle jeden Tag die Menschen, die mir begegnen an und erlebe, wie das mein Leben positiv verändern wird.
  9. Ich strahle von innen.
  10. Was ist mein Ziel? Wie richte ich den Fokus darauf, wohin ich möchte um mein Ziel, mich selbst zu lieben, zu erreichen?
  11. Ein Fehler ist etwas Gutes, denn er passiert nur dann, wenn ich es versucht habe. Es zeigt mir, dass ich aktiv und am Leben bin.
  12. Ich entscheide, ob mich etwas kränkt. Ich muss nicht alles nehmen, ich kann es auch in eine Reisetasche verpacken und wegschicken, während ich selbst in eine andere, meine, Richtung weitergehe.
  13. Ich umgebe mich nur mit Menschen und Dingen, die ich schön finde und die mir guttun. Energieräuber verbanne ich aus meinem Alltag. Kritik nehme ich nur von den Menschen an, die neben mir in der Arena stehen.
  14. Ich weiß, wie wertvoll ich bin.

 

Gestalte Dein Äußeres, denn Deine innere Welt spiegelt Deine äußere Welt.

Es macht einen großen Unterschied, wenn wir unsere Energie auch im Äußeren hochhalten und uns schön machen. Es lohnt sich morgens alle Kraft zusammenzunehmen und sich so hübsch zu machen, wie es einem selbst am besten gefällt.

Überlege Dir was Dir hilft, Deine Weiblichkeit zu spüren. Wir geben Dir ein paar Anregungen, aber natürlich gibt es unzählige Möglichkeiten, Deine persönlichen kennst nur Du.

Schminken

Wenn Du Dich geschminkt schöner fühlst, nimm Dir in der Früh die Zeit, um Dich zu schminken. Solltest Du es eilig haben, entscheide Dich für den für Dich wichtigsten Akzent. Statt einem vollen Makeup kann es dann gerne einmal nur ein Hauch Rouge, ein bisschen Highlighter oder das Nachziehen der Augenbrauen sein. Vielleicht macht es Dir auch Spaß Dir neue Schminkanleitungen zu holen oder einem online Workshop beizuwohnen.

Accessoires

hübsche Kopftücher

Hut

Kappe

Schals

schicke Handtaschen

schöne Haarspangen oder Haarreifen

Schmuck

Pflege

manikürte Hände

gepflegte Füße

lackierte Nägel

Cremen und Düfte: Sollte Strahlentherapie zu Deinen Behandlungen gehören, musst Du unbedingt abklären, wie lange Du auf Cremen und Parfums in welcher Körperregion verzichten musst.

Peeling

Gesichtsmaske

Gesichtsmassagen

schöne Frisuren – auch mit Perücke

frischer Atem

Muskelübungen

Manche Frauen fühlen sich nach dem Sport besonders weiblich. Wenn sie die Muskeln ihres Körpers trainiert haben und sich selbst gerade besonders gut spüren, ist ihre Energie als Frau aufgeladen. Deine Krebserkrankung steht Sport nicht im Weg. Wenngleich Du mit Deinem Arzt/Deiner Ärztin das Ausmaß besprechen solltest, so ist nach Verheilung aller Wunden in den meisten Fällen beinahe alles wieder möglich.

Sei vorbereitet auf alle Eventualitäten. Dazu findest Du auf der Be accepted Webpage und beim Patient Avatar viele Tipps, Ratschläge und Tricks.

Überlege auch, in welchem Gewand und in welchen Schuhen Du Dich besonders wohl und weiblich fühlst. Ist es bei manchen Lieblingsstücken vorübergehend nicht möglich sie anzuziehen, freue Dich darauf, dass der Tag, an dem Du sie wieder tragen kannst, kommen wird. Bis dahin suche Dir Alternativen, die Dir Freude bereiten. Hab Spaß am Ausprobieren.

Auch die Körperhaltung spielt eine Rolle. Stellt man sich aufrecht und frei hin, Schultern zurück, suggeriert man seiner inneren Welt Stärke.

Erinnere Dich mehrmals am Tag daran zu atmen und Dein inneres Lächeln zu aktivieren.

Alles ist ein Zusammenspiel – lebe Deine Weiblichkeit – auch und gerade jetzt!